Häufige Fragen (FAQ)

1. Brauche ich eine offizielle Diagnose, um eine Beratung bei Neurodiversum zu buchen?

Nein. Viele Familien suchen schon vor oder während eines Diagnostik Prozesses Unterstützung. Du kannst meine Beratung jederzeit in Anspruch nehmen, auch wenn es noch keine offizielle Diagnose gibt. Ich bereite mit dir gemeinsam die Diagnostik vor und helfe dir, das Verhalten deines Kindes besser einzuschätzen. So gehst du gut vorbereitet in Gespräche mit Fachstellen und kannst deine Beobachtungen klarer einbringen.

2. Wie läuft eine Beratung ab?

Nach der Buchung erhältst du eine E-mail mit allen wichtigen Informationen. Außerdem bekommst du einen kurzen Anamnesebogen. Viele Eltern erleben das schon als hilfreich, weil sie ihre Beobachtungen, Sorgen und Fragen strukturiert festhalten können. In der Beratung selbst sprechen wir über deine Themen und schauen uns konkrete Alltagssituationen an. Ziel ist, dass du mit neuen Ideen und mehr Orientierung in den Alltag zurückgehst.

3. Welche Themen kann ich mitbringen?

Du kannst mit allen Fragen rund um den Alltag mit deinem Kind zu mir kommen. Häufig geht es um Schule, Meltdowns, Geschwisterkonflikte, Strukturen im Familienleben oder den Umgang mit Überlastung.

4. Bin ich als Elternteil bei Neurodiversum „Therapeut:in“ für mein Kind?

Nein. Du musst keine Therapie zu Hause umsetzen. Meine Arbeit setzt auf Haltung und alltagsnahe Strategien. Es geht darum, dass du Sicherheit gewinnst, wie du dein Kind im Alltag begleitest, ohne zusätzlichen Druck.

5. Welche Angebote gibt es bei Neurodiversum?

Je nach Situation und Bedarf arbeite ich mit:

  • Einzelberatungen

  • mehrwöchigen Begleitformaten

  • Chatbegleitung zwischen Terminen

  • strukturierten Zusammenfassungen: Darin halte ich die wichtigsten Erkenntnisse und Strategien für dich fest, sodass du alles später in Ruhe nachlesen kannst.

  • Unterstützung bei Gesprächen mit Schule, Jugendamt, Ärzten oder anderen Stellen

Ziel ist immer: Orientierung, fachliche Sicherheit und konkrete Entlastung.

6. Arbeitest du mit dem Kind oder mit den Eltern?

Beides – je nach Bedarf.

Häufig beginnt die Zusammenarbeit mit einerElternberatung und wird anschließend um die Förderung mit dem Kind ergänzt. Das ist fachlich sinnvoll, weil sich Verhalten nur im Zusammenhang von inneren Prozessen, Umfeld und Beziehung verstehen lässt. Wenn Einordnung, Alltag und Förderung aufeinander abgestimmt sind, entsteht Entwicklung nicht nur punktuell, sondern der Alltag wird langfristig spürbar entlastet.

Wenn ich Autismus-Förderung mit den Kinder mache, dann beziehungsorientiert, niedrigschwellig und immer mit Blick auf Regulation, Sicherheit und Selbstwirksamkeit &  nicht auf „Training“ oder Anpassung.

7. Können digitale autismusspezifische Förderangebote über das Persönliche Budget finanziert werden?

Ja. Wenn die Förderung notwendig ist, um den Alltag, die Teilhabe oder die Selbstständigkeit Ihres Kindes zu unterstützen, kann sie über das Persönliche Budget finanziert werden. Der Bedarf wird durch den zuständigen Leistungsträger geprüft. In einem Kennenlerngespräch erkläre ich den Ablauf und unterstütze Sie bei der Antragstellung.

8. Können auch Lehrer:innen oder andere Bezugspersonen teilnehmen?

Ja, nach Absprache können auch Lehrkräfte, Schulbegleitungen oder andere wichtige Personen einbezogen werden. Ich erachte das als sehr sinnvoll, wenn du es dir wünschst, weil es allen Beteiligten hilft, mit denselben Informationen und Strategien zu arbeiten.

9. Was passiert, wenn ich einen Termin absagen muss?

Absagen sind bis 24 Stunden vor dem Termin kostenlos möglich. Danach wird die Stunde berechnet, da die Zeit fest für dich eingeplant ist.

10. Ich bin mir unsicher, welches Angebot zu uns passt. Was kann ich tun?

Du kannst jederzeit ein kostenloses Erstgespräch buchen. Dort klären wir gemeinsam, welche Beratung für eure Situation hilfreich ist.